Kann das Gesetz der Anziehung wirklich funktionieren – auch für Skeptiker? Lies, wie ich vom rationalen Denken zum spirituellen Erwachen fand und warum Dankbarkeit, Manifestation und Mindset dein Leben verändern können.
Skeptisch gegenüber Spiritualität? Willkommen im Club
Bist du auch praktisch orientiert und hast eine Abneigung gegen alles, was dir unfundiert und esoterisch angehaucht erscheint? Lösen Räucherstäbchen, Selbstfindungsseminare und Chakrenmeditation einen Fluchtreflex bei dir aus?
Dann können wir uns die Hand reichen. Während meine Freundinnen bereits vom Yoga oder dem Yogalehrer geschwärmt haben, bin ich lieber bei wissenschaftlicher Lektüre und meinem Fitness-Studio geblieben. Meine Selbstfindung hat sich in den letzten 40 Jahren auf die typischen Momente im Leben beschränkt, in denen man sich fragt: „Was zum Teufel machst du da gerade und wie bist du hier reingeraten?“
Jetzt lese ich gerade mit Spannung den dritten Band von „Conversation with God“ (Gespräche mit Gott). Was da schiefgegangen ist?
Keine Ahnung. Die Wende kam schleichend. Keine Geister-Erscheinung, keine außerkörperliche Erfahrung und nicht mal eine Bekannte, die mich mit missionarischem Eifer überzeugen wollte.
So langsam kann ich mich sogar mit dem Gedanken anfreunden, dass bestimmte Bücher und Themen wirklich nicht grundlos immer wieder im Leben auftauchen.
Aber fangen wir vorne an. Im richtigen Leben. Ohne Räucherstäbchen.
Mir gefällt die Idee, Zeit zu sparen sowie effektiv und produktiv zu sein. Gepaart mit einer ausgeprägten Neugier und dem Bedürfnis, ständig dazulernen, hat sich bei mir eine Liebe für Podcasts entwickelt.
Die Infos lassen sich einfach aufs Smartphone laden, mitnehmen und nebenbei hören, ob beim Autofahren, Wäsche aufhängen oder Radfahren (Sicherheitshinweis: Bei letzterem bin ich mir nicht sicher, was die Straßenverkehrsordnung dazu sagt).
In meiner Playlist finden sich Podcasts, bei denen es um Finanzen, Geldanlage, Unternehmensführung, Psychologie, Physik und Internetmarketing geht – von Chakren, dem höheren Selbst und Spiritualität keine Spur. Zumindest war das in der Vergangenheit so.
Wünsche an das Universum? Ein Fehlstart…
Rückblickend kann ich mich gut erinnern, dass meine ersten Kontakte mit der spirituellen Welt nicht vielversprechend verliefen. So habe ich beispielsweise Podcasts, die du nun in meiner Empfehlungsliste finden wirst, bereits vor einigen Jahren gehört und entsetzt nach wenigen Minuten abgeschaltet. Für mich war das ein Overload an unverständlichen Aussagen zum Universum gepaart mit zu viel „schön, dass es dich gibt“-Heiteitei.
Aufmerksamer bin ich erst geworden, als ich in den verschiedenen Podcast zu Themen wie Finanzen und wirtschaftlichem Erfolg immer wieder über die gleiche Aussage gestolpert bin: „Deine Einstellung und Denkweise bestimmen deine Zukunft. Alles, wirklich alles ist möglich, der limitierende Faktor bist du selbst.“
Zunächst klang das für mich eher nach Mindset und Psychologie – doch je mehr ich hörte, desto öfter tauchten Begriffe wie Gesetz der Anziehung, Manifestation und Gedankenenergie auf.
Da war von Realitätsgestaltung und Gedanken-Energie die Rede. Eingelassen habe ich mir nur auf die Themen, weil die jeweiligen Autoren und Podcast-Hoster – ähnlich wie ich – zunächst absolut skeptisch waren und einen Glaubenswandel vollzogen hatten, der vielleicht die Grundlage ihres Erfolges darstellte.
Spiritualität „komprimiert & to go“
Wenn du oben heftig genickt hast bei der Frage nach der Abneigung gegenüber Spiritualität, dann musst du jetzt sehr stark sein. Während ich von verschiedensten Richtungen und Personen überzeugt wurde und ganz langsam in das Thema eintauchen durfte, bekommst du jetzt die volle Packung: Realitätsgestaltung und Spiritualität „komprimiert & to go“, sozusagen.
Um dich ein wenig empfänglich dafür zu machen, eine Einstiegsfrage: Wenn du alle deine Probleme lösen könntest und die Möglichkeit hättest, alles zu haben und zu erreichen, was du dir wünschst, was würdest du dafür tun? Einiges bis alles, da bin ich mir sicher. Da sollten fünf Minuten Lesezeit und etwas Offenheit für neue Themen also kein all zu großes Opfer sein, oder?
Die Kerngedanken:
- Alles ist Energie. Gedanken und Gefühle senden Schwingungen aus.
- Bevor etwas erschaffen wir, existiert es im Geist, so wie z.B. ein Architekt erst ein Haus plant und im Geiste erschafft, bevor es gebaut wird. Du manifestierst deine Zukunft selbst durch das, was du jetzt gerade im Kopf erschaffst und fühlst.
- Wir sind ständig in Selbstgesprächen verstrickt, unser „Denken“ lenkt uns jedoch von dem ab, was wir eigentlich tief in uns selbst sind.
- Jede Veränderung beginnt in uns. Innere Veränderung schafft äußere Realität. Glück beginnt nicht im Außen.
- Dankbarkeit und Annahme sind der Schlüssel zur Zufriedenheit und Veränderung.
Die wohl bekannteste Veröffentlichung dazu ist „The Secret“ – verfilmt und als Buch erschienen. Den Film findest du z.B. auch bei Netflix. Allerdings ist er wirklich sehr hollywoodmäßig gemacht und unterschlägt einige wichtige Grundlagen. Wenn du gerne Filme schaust und dich daran nicht störst, ist es aber sicherlich ein möglicher Einstieg.
Ich bin weiterhin auf der Suche nach einer wissenschaftlichen Erklärung für diese Phänomene. Ob Quantenphysik oder Psychologie – beides liefert spannende Ansätze.
Bis dahin gilt: Egal wie viele Dimensionen und Realitäten es gibt und wie stark unsere Gedanken die Realität wirklich formen, eins ist klar: Mit dieser Einstellung lebt es sich viel, viel besser! Sie vereint sehr viel von dem, was mir in der Vergangenheit bereits sehr geholfen hat:
- Man konzentriert sich auf den Einflussbereich und regt sich nicht mehr über Dinge auf, die außerhalb dessen liegen.
- Man nutzt die Kraft der selbsterfüllende Prophezeiung, sprich man sorgt durch seinen Glauben daran selbst dafür, dass das erwartete Ereignis eintritt. Wenn ich z.B. zur Gartenparty des Nachbarn eingeladen bin und von Anfang an davon ausgehe, dass es ein totlangweiliger Abend wird, dann werde ich das auch ausstrahlen, in der Ecke rumstehen und keine interessanten Gesprächspartner finden. Spaß werde ich in jedem Fall nicht haben. Aber probiere mal aus was passiert, wenn du mit der festen Überzeugung in den Abend startest, dass du dich prächtig amüsieren und etwas Interessantes erfahren wirst!
- Die positiven Gefühle, die man selbst „produziert“, tun deinem Körper gut.
Aus diesem logischen Grund habe ich das Experiment gestartet und lebe soweit ich es kann nach den Gesetzen. Und ich halte dich natürlich gerne auf dem Laufenden, wie es läuft 😉. In diesem Sinne ist dieser Blogeintrag auch eine kleine Verpflichtung, dran zu bleiben. Und vielleicht hast du ja Lust, mich auf diesem Weg zu begleiten?
Deine Bella